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Sparkassen-Hallenmasters der Frauen: TSV Eintracht Bückeberge gelingt Titelverteidigung – SC Deckbergen-Schaumburg überrascht mit Platz 2

Sparkassen-Hallenmasters der Frauen: TSV Eintracht Bückeberge gelingt Titelverteidigung – SC Deckbergen-Schaumburg überrascht mit Platz 2

Foto: Der TSV Eintracht Bückeberge verteidigt seinen Masters-Titel und feiert mit seinen Fans.


Frauenfußball. Der TSV Eintracht Bückeberge hat die Rakete gezündet und spielte in einer anderen Liga beim Sparkassen-Hallenmasters der Frauen. 7:1, 11:0, 8:0, 4:1 und 8:0 lauteten die Resultate des neuen und alten Titelträgers. Der Landesligist verteidigte damit erfolgreich seinen Masterssieg aus dem Vorjahr und ließ im Finale dem Staffelkonkurrenten SC Deckbergen-Schaumburg mit 8:0 keine Chance. Mit zehn Toren war Mareike Bartels vom Champion die beste Torjägerin, eine Jury wählte SC-Nachwuchskeeperin Mira Schüller zur besten Torhüterin.

Frauenbeauftragte Katrin Bethke (links) ehrt Mira Schüller vom SC Deckbergen-Schaumburg zur besten Keeperin.
Der Artikel wird euch präsentiert von der Sparkasse Schaumburg.

Eine Bildergalerie mit 70 Fotos von den Gruppenspielen des SC Deckbergen-Schaumburg und TSV Eintracht Exten könnt ihr euch auf der Bildergalerie-Seite ansehen.


Eine Bildergalerie mit 51 Fotos von den K.-o.-Spielen des Sparkassen-Hallenmasters der Frauen könnt ihr euch auf der Bildergalerie-Seite ansehen.


Das Video von den vier K.-o.-Spielen des Sparkassen-Hallenmasters der Frauen sowie das Neunmeterschießen des TSV Eintracht Exten ist online und könnt ihr euch auf der Video-Seite ansehen.


In der Gruppe A herrschte die totale Dominanz des TSV Eintracht Bückeberge. Der Landesligist deklassierte in den drei Gruppenspielen seine Konkurrenz und kam auf drei Siege mit 26:1 Tore. Die FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen/Wiedensahl behielt gegen die Gäste aus dem Nachbarkreis Hameln-Pyrmont die Oberhand. Sowohl der ESV Eintracht Hameln als auch der TSV Nettelrede spielten bei der Vergabe der Halbfinal-Tickets keine Rolle.

Nicht aufzuhalten: Mareike Bartels vom TSV Eintracht Bückeberge wird mit zehn Buden beste Torjägerin des Turniers.

In der Gruppe B überraschte der TSV Eintracht Exten zu Beginn der Gruppenspiele mit einem 1:1-Remis gegen den neuen Hallenkreismeister aus Lindhorst. Emely Kramer brachte Exten mit 1:0 in Führung, doch die SG glich noch zum 1:1-Endstand aus. Der Bezirksliga-Tabellenführer lief mit einem Mix aus Spielerinnen der Ersten und Zweiten auf und ließ seine Ausnahmespielerinnen zu Hause.

Der SC Deckbergen-Schaumburg trat nur mit einem Mini-Kader an. „Zwei Spielerinnen mussten krankheitsbedingt noch absagen“, berichtete Julia Hildebrand, die Trainerin Yvonne Tünnermann vertrat. Der Landesligist zeigte ansehnliche Kombination und bezwang die SG Algesdorf-Rodenberg mit 2:0. Beide Tore schoss die überragende Malien Hußmann. Danach ließ der SC einen 3:1-Erfolg gegen die SG Lindhorst folgen. Die Deckbergerinnen führten schnell durch die Tore von Isabel Bengs-Sasse und zweimal Hußmann mit 3:0. Dann ließ es der SC ruhiger angehen. Lindhorst setzte Torhüterin Mira Schüller unter Dauerbeschuss. Die Nummer 1 zeigte starke Paraden und kassierte nur einen Gegentreffer.

Überragend im Trikot des SC: Malien Hußmann (rechts) erzielt sieben Tore für den Vizemeister.

Im zweiten Match vergab der TSV Eintracht Exten die Chance auf das Halbfinale. Die Rückwärtsbewegung passte nicht. Das nutzte die SG Algesdorf-Rodenberg gnadenlos aus. Schnell lag die SG mit 4:0 in Führung. Dabei verballerte Exten drei Hochkaräter. Am Ende stand es nach einer luftigen Abwehrarbeit 5:3 für Algesdorf. Für die Eintracht trafen Hatixhe Beciri, Milena Büsching und Lia Rusch. 

Der TSV Eintracht Exten verspielt die Chance aufs Halbfinale durch eine 3:5-Pleite gegen die SG Algesdorf-Rodenberg. Melina Langer (vorne) entwischt Emely Kramer.

Im Prestigeduell zwischen der Eintracht und dem SC hielt Exten gut mit und begegnete dem Nachbarn auf Augenhöhe. Hußmann – wer auch sonst – markierte das 1:0 für den SC. 33 Sekunden vor Schluss erzielte Leni Reuter den umjubelten 1:1-Ausgleich. Der SC erreichte als Gruppensieger das Halbfinale, die Eintracht schied nach der Vorrunde aus.

Im Prestigeduell erkämpft die Extener Eintracht mit Angina Westhoff (links) ein 1:1-Remis gegen den SC Deckbergen-Schaumburg mit Annika Ebeling.

Im ersten Halbfinale gab sich der TSV Eintracht Bückeberge keine Blöße. Zwar konnte die SG Lindhorst durch Lucie Geng nach dem 0:1-Rückstand von Emmelie Martin ausgleichen. Doch danach übernahm der Favorit das Kommando und schoss einen ungefährdeten 4:1-Erfolg heraus. Bartels, Tomke Buddensiek und Lea Aytac waren erfolgreich.

Im zweiten Halbfinale wurde der schläfrige SC Deckbergen-Schaumburg in den Anfangsminuten kalt erwischt. Wiebke Dollweber und Natascha Jannsen brachten den Außenseiter mit 2:0 in Front. Der SC schüttelte sich und drehte durch die Tore von Isabel Bengs-Sasse und zweimal Malien Hußmann das Match – 3:2 für den SC. Und in der Schlussminute machte Bengs-Sasse den Deckel auf die Partie und netzte zum 4:2-Endstand ein.

Im Halbfinale führt die FSG Pollhagen mit Wiebke Dollweber (rechts) schon mit 2:0 gegen den SC um Julia Hildebrand. Aber der Landesligist kontert zum 4:2-Erfolg.

Im Spiel um Platz drei überrollte die wie entfesselt aufspielende SG Lindhorst die FSG Pollhagen mit 6:0. Für die Lindhorsterinnen trafen Lucie Geng (3), Lisa-Marie Bremer (2) und Ellen Noben.

Das Endspiel war eine einseitige Angelegenheit. Gegen die Offensivwucht des TSV Eintracht Bückeberge war für die SC-Frauen kein Kraut gewachsen. Mit 8:0 fertigte die Eintracht den Staffelkonkurrenten ab. Die Tore für den neuen und alten Masterssieger erzielten Lea Bahe, Bartels (2), Tomke Buddensiek (3) und Emmelie Martin (2). Eintracht-Torfrau Nele Weyland war im gesamten Turnierverlauf fast beschäftigungslos und musste im Finale nur zweimal ihr Können unter Beweis stellen. In der Schlussminute verhinderte die Torhüterin mit einer Glanzparade das Ehrentor des SC durch Malien Hußmann. „Der zweite Platz ist mehr als wir uns im Vorfeld ausgerechnet haben. Die Mädels haben alles gegeben und schöne Spielzüge gezeigt“, zog Hildebrand ein positives Fazit.

Im Finale steht der SC mit Torhüterin Mira Schüller unter Dauerbeschuss und verliert deutlich mit 0:8 gegen den TSV Eintracht Bückeberge mit Tomke Buddensiek. In dieser Szene kommt Charlotte Depping einen Schritt zu spät.

Das Schiedsrichter-Trio um Ralf Krömer (FC Hevesen), Bernd Reichelt (TSV Steinbergen) und Dirk Haskamp (SC Auetal) hatte ein leichtes „Pfeifen“, kam ohne Zeitstrafe aus, denn das Masters verlief in einer freundschaftlichen und fairen Atmosphäre.

Die Ergebnisse: Gruppe A: Pollhagen – Bückeberg 1:7, Hameln – Nettelrede 1:0, Pollhagen – Hameln 3:1, Nettelrede – Bückeberge 0:11, Bückeberge – Hameln 8:0, Nettelrede – Pollhagen 0:2. Die Tabelle: 1. TSV Eintracht Bückeberge (9/26:1), 2. FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen/Wiedensahl (6/6:8), 3. ESV Eintracht Hameln (3/2:11), 4. TSV Nettelrede (0/0:14).

Gruppe B: Lindhorst – Exten 1:1, Deckbergen-SHG – Algesdorf 2:0, Lindhorst – Deckbergen-SHG 1:3, Algesdorf – Exten 5:3, Exten – Deckbergen-SHG 1:1, Algesdorf – Lindhorst 0:1. Die Tabelle: 1. SC Deckbergen-Schaumburg (7/6:2), 2. SG Lindhorst/Beckedorf/Sachsenhagen (4/3:4), 3. SG Algesdorf-Rodenberg (3/5:6), 4. TSV Eintracht Exten (2/5:7).

Halbfinale: TSV Eintracht Bückeberge – SG Lindhorst/Beckedorf/Sachsenhagen 4:1, SC Deckbergen-Schaumburg – FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen/Wiedensahl 4:2; Neunmeterschießen um Platz 7: TSV Eintracht Exten – TSV Nettelrede 4:3; Neunmeterschießen um Platz 5: SG Algesdorf-Rodenberg – ESV Eintracht Hameln 4:2; Spiel um Platz 3: SG Lindhorst/Beckedorf/Sachsenhagen – FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen/Wiedensahl 6:0; Finale: TSV Eintracht Bückeberge – SC Deckbergen-Schaumburg 8:0.

Der SC Deckbergen-Schaumburg bejubelt den 2. Platz.

TSV Eintracht Bückeberge: Nele Weyland, Sophia Koller, Tomke Buddensiek, Mirna Tschersich, Antonia Abs, Tessa Wagner, Mareike Bartels, Lea Aytac, Lea Bahe, Emmelie Martin.

FSG Pollhagen: Franziska Herkendell, Lea Arndt, Nadine Ebbighausen, Laura Schütte, Jara Stache, Alina Lange, Natascha Jannsen, Laura Müller, Johanna Renner, Wiebke Dollweber.

SC Deckbergen-SHG: Mira Schüller, Annika Ebeling, Julia Hildebrand, Charlotte Depping, Malien Hußmann, Nadine Vollmer, Nicole Vollmer, Isabel Bengs-Sasse.

SG Lindhorst: Chantal Knotek, Helin Sevim, Lucy Poehler, Lisa-Marie Bremer, Eyleen Weigl, Ellen Noben, Lucie Geng, Sofie Giltmann, Marie Stahlhut, Lisette-Carolina Pflug, Tara Lusga.

TSV Eintracht Exten: Melanie Lederich, Emely Kramer, Leni Reuter, Milena Büsching, Angina Westhoff, Elisa Depping, Pia Winterberg, Lena Könner, Lia Rusch, Hatixhe Beciri.

Hatten alles im Griff: die Schiedsrichter Bernd Reichelt (von links), Ralf Krömer und Dirk Haskamp.