SV Goldbeck gelingt Derbysieg mit einem spektakulären 5:0-Lauf

Die „Bulldogs“ mit Pascal Wallenstein machen im Derby beim Tabellenführer TuS Germania Hohnhorst aus einem 2:5-Rückstand einen 7:5-Sieg. Foto: Michi Zimmermann
Darts. Das Winterwetter wirbelte auch den Spielplan bei den Steeldartern des SV Goldbeck kräftig durcheinander. Die Spiele des B- und C-Teams wurden aufgrund der Straßenverhältnisse verschoben. Das A-Team der „Bulldogs“ gastierte dagegen im Derby beim TuS Germania Hohnhorst. Die Goldbecker feierten in der Bezirksoberliga mit einem spektakulären 5:0-Lauf in den letzten fünf Duellen einen 7:5-Derbysieg und zogen damit mit dem Spitzenreiter aus Hohnhorst nach Punkten gleich.
Beim SV Goldbeck erwischte Finn Luca Schrittenlacher einen Sahne-Tag. Er blieb sowohl in den Einzeln als auch im Doppel an der Seite von Pascal Wallenstein ungeschlagen. Der erste Block war spannend, jedes Duell eine enge Kiste. Schrittenlacher siegte im Einzel im Decider und punktete auch im Doppel mit Partner Wallenstein mit 3:1. Mehr Punkte gab es für die „Bulldogs“ allerdings nicht. Thomas Atherton, Heiko Harland sowie das Doppel Atherton/Harland verloren jeweils im Entscheidungs-Leg. Wallenstein kassierte eine 1:3-Niederlage zum 2:4-Pausenrückstand der Goldbecker.

Als dann Heiko Harland klar mit 0:3 unterlag, sahen die Germanen mit einer 5:2-Führung wie der sichere Sieger aus. Doch die „Bulldogs“ bliesen zur Aufholjagd. Schrittenlacher (3:0), Wallenstein (3:0) und Atherton (3:1) glichen zum 5:5 aus. Die Goldbecker waren nun heiß gelaufen und wollten den Derbysieg. Atherton und Harland triumphierten im Decider, danach machten Schrittenlacher und Wallenstein (3:1) den Sieg perfekt. Riesenjubel beim Tabellenzweiten.
Insgesamt gab es in diesem Match 14 Bestleistungen. Acht warfen die Goldbecker, sechs die Hohnhorster. Aufseiten der „Bulldogs“ punktete überwiegend der überragende Finn Luca Schrittenlacher, bei den Germanen war Fabian Heidemann sehr treffsicher. Schrittenlacher warf eine 180, einen 15-Darter, einen 16-Darter und einen 18-Darter, Pascal Wallenstein gelang eine 177 und Thomas Atherton ein 17-Darter. Das Doppel Wallenstein/Schrittenlacher glänzte zudem mit einem 14-Darter und einem 17-Darter.