TSV Eintracht Exten erkämpft sich einen Zähler gegen Spitzenreiter SC Auetal

Foto: Eintracht-Torwartikone Christian Krohn (rechts) beglückwünscht seinen Nachfolger Sebastian Steinke zum gehaltenen Elfmeter in der Nachspielzeit.
Fußball. Der TSV Eintracht Exten hat im Kampf gegen den Abstieg aus der Kreisliga ein Lebenszeichen entsendet. Gegen den Spitzenreiter SC Auetal erkämpfte sich der Tabellenvierletzte beim 1:1-Unentschieden eine gerechte Punkteteilung. Zum Held der Extener avancierte Eintracht-Keeper Sebastian Steinke, der in der Nachspielzeit eine Handelfmeter von Philip Dunkley entschärfte.
Die Tabellensituation war in den ersten 45 Minuten genau zu sehen. Der Tabellenführer aus dem Auetal strotzte nur vor Selbstvertrauen und dominierte das verunsicherte Kellerkind nach Belieben. „Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen, sind nur nebenhergelaufen“, bemängelte Eintracht-Kapitän Fabio Hubert. Die Auetaler führten durch den Treffer von Jörn Fickendey-Engels (15.) zur Pause mit 1:0. Dabei vergaben die Gäste noch weitere Hochkaräter.
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Nach dem Seitenwechsel kam der Gastgeber wie verwandelt aus der Kabine. Steffen Führing (50.) zog aus 22 Metern einfach mal ab und die Kugel lag zum 1:1-Ausgleich in den Maschen. SCA-Schlussmann Niklas Dohm machte beim Gegentreffer keine gute Figur. Das Tor war eine Wiederbelebung der Extener, die nun leidenschaftlich um jeden Ball kämpften. Es spielten nur noch die Hausherren. Felix Kaufmann hatte aber sein Visier nicht eingestellt, denn seine drei Torabschlüsse rauschten haarscharf am SCA-Kasten vorbei. Auf der Gegenseite scheiterten Moussa Guire (65.) und Philip Dunkley (70.) an Eintracht-Keeper Sebastian Steinke.
In der Schlussphase war der Akku leer bei den Hausherren. Auetal drängte, Exten verteidigte aufopferungsvoll und kam nicht mehr aus der eigenen Hälfte. „Wir betteln wieder um ein Gegentor“, hatte der ausgewechselte Führing eine böse Vorahnung. In der Nachspielzeit leistete sich Niclas Welsch ein dummes Handspiel. Schiedsrichter Tim Wieggrebe zeigte auf den Punkt. Steinke hielt den Elfer von Dunkley und war auch beim Nachschuss von Marc Steinsiek auf dem Posten. Dann war Schluss und die Extener bejubelten ein 1:1-Remis. Steinke holte sich nach dem Spiel die Glückwünsche von Eintracht-Torwartikone Christian Krohn ab.
„Wir haben heute nicht so gut gespielt, sind von Minute zu Minute schwächer geworden. Außerdem war unser Passspiel zu ungenau. Wir sind kein Überflieger in der Kreisliga, müssen in jedem Spiel an unsere Leistungsgrenze gehen, um dreifach punkten zu können“, meinte SCA-Trainer Thomas Reh nach dem Schlusspfiff.
Eintracht: Sebastian Steinke, Marco Lackner (77. Niclas Welsch), Jan Kaufmann, Steffen Führing (72. Martin Jaskulski), Felix Kaufmann, Justin-Julian Hensel, Fabio Hubert, Dennis Bub (53. Michael Braunert), Leon Dresenkamp, Artur Kalis, Serhat Merdoglu (46. Dominic-Dennis Heitmann).
SCA: Niklas Dohm, Marcel Diedler, Tobias Feldmann, Jörn Fickendey-Engels (89. Cedric Bussmann), Florian Meyer, Tim Neermann (44. Jan-Hendrik Franke), Marc Steinsiek, Benedikt Friedrichs, Philip Dunkley, Moussa Guire, Jan-Niklas Köhler.
