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JSG BRW Rinteln verliert das Schaumburger Bezirksliga-Derby

JSG BRW Rinteln verliert das Schaumburger Bezirksliga-Derby

Foto: Artan Berisha (links) stoppt den quirligen JFV-Torschützen Khaled Mahamed.


Jugendfußball. Die A-Junioren der JSG Blau-Rot-Weiß Rinteln haben in der Bezirksliga das Schaumburger Derby gegen den JFV 2011 Nenndorf mit 1:4 verloren. Der Spitzenreiter zeigte seine spielerische Klasse auf dem Steinanger und fuhr verdient als Sieger nach Hause.


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In den ersten 35 Minuten dominierte der JFV Nenndorf die Partie. BRW kam nicht in die Zweikämpfe, da der Spitzenreiter Fußball mit nur zwei Kontakten spielte. Khaled Mahamed (2.) brachte die Gäste gegen eine unsortierte BRW-Abwehr schon früh mit 1:0 in Führung. Danach verhinderte BRW-Keeper Fabian-Lukas Mönkemöller mit starken Paraden weitere Gegentreffer. Nach einem Laufduell zeigte Schiedsrichter Julian-Laurin Krisp auf den Punkt. Eine harte Entscheidung. Finn Wilmsmeier (27.) erhöhte für die Nenndorfer auf 2:0. Ein Debakel drohte. „Wir hatten keinen guten Spielaufbau und waren viel zu weit weg von den Gegenspielern. So konnte Nenndorf schalten und walten“, ärgerte sich BRW-Coach Rolf Bartram über den schwachen Start.



Nach einer schönen Kombination verkürzte Fynn Flentge (38.) zum 1:2. Das war der Wachmacher für die Blau-Rot-Weißen. Nun nahm der Gastgeber die Zweikämpfe an und brachte den Spitzenreiter in Bedrängnis. Felix Kinast ließ eine große Ausgleichschance aus. Der BRW-Stürmer scheiterte freistehend an JFV-Torwart Enno Wilmsmeier (43.).

In den zweiten 45 Minuten hielt BRW die Partie offener. Nenndorf blieb zwar den Hausherren spielerisch überlegen, doch diese Vorteile machte BRW mit Kampfkraft weg. In der 79. Minute klatschte ein Freistoß von Luis Steinleger an die Latte. In der Nachspielzeit sorgte Leon Mack mit dem Treffer zum 1:3 für die Entscheidung.

BRW: Fabian-Lukas Mönkemöller, Paul Wiersig, Richard Stumpf, Mika Höfemann, Benjamin Wattenberg, Luis Steinleger, Felix Kinast, Julian Müzel, Fynn Flentge, Jason Schlosser, Artan Berisha; Maximilian Beißner.