LSV Rinteln feiert die Deutsche Vize-Meisterschaft

Foto: Am Ende der letzten Runde werden die LSV-Piloten von einem Regenbogen empfangen.
Segelfliegen. Nach der Aufholjagd im Rennen um die Deutsche Vize-Meisterschaft beendete der LSV Rinteln die Bundesliga-Saison 2025 mit Platz 5 in der 19. und letzten Runde. Mit diesem Ergebnis verteidigten Reinhard Schramme und Co. den zweiten Platz in der Abschlusstabelle. Der LSV Rinteln, der in den letzten sechs Jahren jeweils die Meisterschaft feiern konnte, gratulierte sportlich fair dem neuen Deutschen Meister FSC Odenwald Walldürn zum Titelgewinn.
Nach einem durch Wetterpech im Norden der Republik eher durchwachsenen Saisonauftakt arbeitete sich der LSV Rinteln in der Tabelle immer weiter nach vorn. Nach der 13. Runde noch Tabellen-Sechster kamen die Weserstädter im letzten Drittel der Saison noch einmal richtig ins Fliegen. Der Lohn für den Kampfgeist war der Sprung auf Platz zwei nach der 16. Runde. Diesen Platz konnten die LSV-Piloten in den letzten drei Runden verteidigen und beendeten die Saison mit der Vize-Meisterschaft.

Vor der 19. Runde standen gleich fünf Crews bereit, um den Punkteabstand zum Drittplatzierten zu verteidigen. Die Wetterprognose ließ zunächst nur auf Sonntag hoffen, doch am Samstagmorgen klingelten plötzlich die Telefone heiß. „Wir bekommen unsere Chance bereits heute“, informierte Reinhard Schramme seine Mitstreiter. Wie bei einem Feuerwehreinsatz wurde alles stehen und liegen gelassen. Christine Grote sagte knapp: „Gib uns sieben Minuten, dann sind wir abfahrbereit.“ Und so standen nach nur 45 Minuten alle auf dem Flugplatz in den Startlöchern.
Rundenschnellster war am Ende der in Locktow gestartete Bernd Goretzki (129,92 Speed-Punkte) vor Reinhard Schramme mit Co-Pilot Rolf Bödeker (108,09), Daniel Schramme (107,26), Christine Grote mit Co-Pilot Uli Gmelin (90,00), Stephan Beck mit Co-Pilot Eckhard Anderten (89,14) und Michael Sasse (74,75).

Mit 345,27 Speed-Punkten belegte der LSV Rinteln in der letzten Bundesliga-Runde hinter der SFG Donauwörth-Monheim (371,40), SFV Mannheim (363,28), FSC Odenwald Walldürn (354,25) und LSV Straubing (349,75) den fünften Platz.
Überlegener Deutscher Meister wurde der FSC Odenwald Monheim mit 284 Punkten in der Abschluss-Tabelle vor dem LSV Rinteln (241), LSV Schwarzwald (221), SFV Bad Wörishofen (188) und dem SFZ Königsdorf (181).
Aus der Bundesliga absteigen müssen die FG Oerlinghausen (89), LSG Fallersleben (80), VfL Südheide (50), LSV Burgdorf (44), AC Bad Nauheim (42) und die FSG Schwarze Heide (35).
