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SC Deckbergen-Schaumburg verteidigt den Titel beim Sasse-Lack-Schaumburg-Pokal

SC Deckbergen-Schaumburg verteidigt den Titel beim Sasse-Lack-Schaumburg-Pokal

Foto: Der SC Deckbergen-Schaumburg bejubelt den Turniersieg beim Sasse-Lack-Schaumburg-Pokal.


Fußball. Der Pott bleibt zu Hause: Der SC Deckbergen-Schaumburg hat den Titel beim eigenen Sasse-Lack-Schaumburg-Pokal erfolgreich verteidigt. Im Finale besiegte die Mannschaft von Trainer Wilhelm Sieker den starken Hameln-Pyrmonter Kreisligisten SG Großenwieden/Rohden-Segelhorst mit 5:2 nach Elfmeterschießen. Dritter wurde der TSV Steinbergen, der sich im kleinen Finale gegen den TuS Germania Apelern mit 5:1 durchsetzte. Bester Torschütze des Turniers wurde Daniel Wins von der SG Großenwieden mit drei Treffern.

SC-Vereinschef Alexander Sieker (von rechts) und Turniersponsor Günther Sasse gratulieren Daniel Wins von der SG Großenwieden zum besten Torschützen.

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SG Großenwieden – TuS Germania Apelern 4:0. Der Außenseiter begann forsch, hatte durch Luis Hecht (2.) und Oliver Kreft (3.) zwei gute Möglichkeiten. Doch dann gingen die Germanen im Angriffswirbel der SG unter. Lucas Göhmann (6.) und zweimal Kevin Raudzis (7./9.) ließen zunächst drei Top-Chancen aus. Daniel Wins (10.) traf die Unterkante der Latte. Dann vollstreckte Wins (11.) zur SG-Führung und damit war der Torebann gebrochen. Dennis Siebert (20.), Lucas Göhmann (31.) und Gebraiel Berjawi (44.) erhöhten zum 4:0-Endstand.

Im ersten Halbfinale besiegt die SG Großenwieden den TuS Germania Apelern mit 4:0. SG-Spieler Kevin Raudzis köpft in dieser Szene neben das Tor.

SC Deckbergen-Schaumburg – TSV Steinbergen 4:1. Ein böses Erwachen gab es für den TSV. Als die Steinberger endlich aus ihrer Lethargie nach 30 Minuten erwachten, lagen sie im Prestigeduell gegen die spielfreudigen Hausherren bereits mit 0:3 zurück. Vom Anpfiff an dominierte der SC das Spielgeschehen. Julius Stemme (7.), Eduard Janzen (16.) und Domenik Reinhardt (18.) trafen nach Belieben. Janzen (25.) hämmerte das Leder an die Latte und das Geschoss von Reinhardt (30.) strich über das Gehäuse von TSV-Keeper Johannes Hänke. „Kommt mal endlich aus den Eiern“, forderte ein Steinberger Fan lautstark. Erst nach 30 Minuten schwamm sich der TSV frei. Nach einem Foul im Strafraum zeigte Schiedsrichter Ralf Krömer auf den Punkt. Jannik Sasse verkürzte auf 3:1 (32.). Es wurde aber nicht mehr spannend. Der SC kontrollierte weiter das Match. Domenik Reinhardt (44.) markierte den Treffer zum 4:1-Endstand.

Der SC Deckbergen-Schaumburg mit dem griffigen Kapitän Julius Stemme (rechts) schlägt im zweiten Halbfinale den schwachen TSV Steinbergen mit Jannik Selchow mit 4:1.

TSV Steinbergen – TuS Germania Apelern 5:1. Die Germanen hatten im Spiel um Platz drei keine Körner mehr. Sämtliche Kraftreserven waren aufgebraucht und so ergaben sich die Apelerner saft- und kraftlos ihrem Schicksal. Angriff auf Angriff rollte in Richtung Tor des Kreisklassisten. Der TSV schoss sich den Frust des schwachen Halbfinal-Auftrittes von der Seele. El Mehdi Laarafji (4.), Felix Mehrens (7./16.), Jonas Wöbking (23.) und Jan-Hendrik Rinne (43.) mit einem Traumtor schossen die Steinberger mit 5:0 in Führung. „Schorni“ sah, dass Germanen-Keeper Ron Dannewitz zu weit vor dem Tor stand und hob das Leder gekonnt über ihn drüber ins Netz. In der Schlussminute gelang Max Schwaneberg (45.) per Foulelfmeter das Ehrentor zum 5:1-Endstand.

SC-Youngster Domenik Reinhardt ist im Finale ein ständiger Unruheherd für die SG-Defensive.

SC Deckbergen-Schaumburg – SG Großenwieden 5:2 nach Elfmeterschießen. Der SG merkte man die zweistündige Wartezeit an. Großenwieden brauchte, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Das nutzte der SC aus und ging mit 1:0 in Führung. Erst scheiterte Eduard Janzen an SG-Schlussmann Bastian Glau, das Leder kam wieder zu Janzen und diesmal überlistete der Torjäger den SG-Schlussmann mit einem Kopfball-Heber (7.). Die SG kam nun immer besser in Tritt, der SC hielt voll dagegen. In der 23. Minute markierte Daniel Wins den 1:1-Ausgleich. Der SG-Torjäger war mit einem verdeckten Drehschuss erfolgreich. Die letzten 15 Minuten musste die SG in Unterzahl bestreiten. Nach einem Foul an den auffälligen SC-Youngster Domenik Reinhardt sah der Großenwiedener Noel Benski (30.) die Gelb-Rote-Karte. Den anschließenden Freistoß hämmerte Pascal Wellhausen (30.) auf den SG-Kasten, doch Glau war mit den Fäusten zur Stelle. Auch den Hammer von Felix Seedorf (44.) wehrte Glau mit einer Glanzparade ab.

Das Elfmeterschießen musste über den Turniersieg entscheiden. Für den SC verwandelten Julius Stemme, Dario Palermo, Eduard Janzen und Pascal Wellhausen. Bei der SG traf nur Denis Anklam. Sowohl Daniel Wins als auch Florian Steger schossen über das Tor.

SG-Keeper Bastian Glau ist gegen die platziert getretenen Elfmeter des SC Deckbergen-Schaumburg chancenlos.

Im kostenlosen Video bei Rinteln-Sport seht ihr das Finale in einer Zusammenfassung und auch den Siegerkommentar von SC-Trainer Wilhelm Sieker.

SC: Dimitrij Cervev, Julius Stemme, Felix Seedorf, Michael Deisner, Domenik Reinhardt, Eduard Janzen, Dario Palermo, Jason Schlosser, Robin Speisekorn, Pascal Wellhausen, Moritz Seedorf, David Tadge, Erik Cervev; Trainer: Wilhelm Sieker.

SG: Bastian Glau, Nils Kreber, Florian Steger, Denis Anklam, Dennis Siebert, Lennart Scholtka, Lucas Göhmann, Kevin Raudzis, Gebraiel Berjawi, Daniel Lukas, Noel Benski, Daniel Wins, Nino Kirasic; Trainer: Patrick Skoruppa.

TSV: Johannes Hänke, Sven Steep, Jan-Hendrik Rinne, Felix Mehrens, El Mehdi Laarafji, Jannik Sasse, Tim Franzmeier, Simon Strottmann, Nils Hußmann, Krystian Wachta, Johannes Ellenbeck, Jonas Wöbking, Jannik Selchow, Jan Mohme; Trainer: Dean Rusch.

TuS: Ron Dannewitz, Henrik Struckmeier, Fabio Hecht, Marcel Kerkhoff, Marc Gelhaar, Maximilian Büthe, Jonas Nörenberg, Luis Hecht, Marvin wente, Timo Heinze, Julian Krüger, Kim Bruns, Jan Wenzig, Max Schwaneberg, Ole Hartmann; Trainer: Sven Jung.

Der Sasse-Sieker-Clan bei der Siegerehrung. SC-Vereinschef Alexander Sieker (von rechts) und Turniersponsor Günther Sasse mit Kindern und Enkelkindern überreichen den Siegerpokal an SC-Kapitän Julius Stemme.